Reges Interesse beim Infoabend Wärmepumpe

Bereits zum dritten Mal hatten die Gerbrunner GRÜNEN zu einem Informationsabend rund um die Wärmepumpe eingeladen. Rund 40 interessierte Bürgerinnen und Bürger fanden sich in der Alten Feuerwehr ein, um dem spannenden und gut verständlichen Vortrag der Energieberater Thomas Leicht und Thomas Reckhorn zu lauschen. Es war schnell zu spüren, dass die beiden Gerbrunner aus der Praxis kommen und über jahrelange Berufserfahrung als Ingenieure verfügen. Die Fragen und der rege Austausch im zweiten Teil des Abends zeigten, wie sehr das Thema aktuell viele im Ort beschäftigt. Am Ende gab es durchwegs positive Rückmeldungen.

Sehr anschaulich und überzeugend

Thomas Reckhorn erklärte anhand gut verständlicher Grafiken, wie eine Wärmepumpe funktioniert, was sich hinter Leistungskennzahlen oder Heizlastberechnungen verbirgt – und warum eine sorgfältige, individuelle Planung entscheidend ist. Thomas Leicht erläuterte die Hintergründe und Entwicklungen im Bereich des „Heizungsgesetzes“ und die aktuellen Fördermöglichkeiten. Schritt für Schritt ging er mit den Anwesenden die Stationen auf dem Weg zur Heizungsförderung durch und zeigte auch Möglichkeiten zur energetischen Verbesserung von Gebäuden auf.

Die Zahlen sprechen für sich

Besonders aufhorchen ließen die konkreten Rechenbeispiele: Im Vergleich zu fossilen Energieträgern schneidet die Wärmepumpe bei den laufenden Kosten meist deutlich besser ab – eine Photovoltaikanlage auf dem Dach kann die Bilanz zusätzlich verbessern. Auch wenn niemand in die Glaskugel schauen kann, sind die langfristigen Kostenvorteile offensichtlich.

In ihrem Vortrag räumten die beiden Experten auch mit hartnäckigen Vorurteilen auf: Wärmepumpen funktionieren nicht nur in Neubauten oder in Kombination mit Fußbodenheizung – auch im Altbestand lassen sie sich wirtschaftlich sinnvoll einsetzen.

Ihr Fazit: Wärmepumpen reduzieren die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen/Rohstoffimporten, sie reduzieren die CO₂-Emissionen gegenüber fossilen Energieträgern, bieten langfristige Kostenvorteile gegenüber Öl und Gas, und ihr Einbau wird nach wie vor attraktiv gefördert.

Danke an alle, die da waren – und insbesondere den beiden Referenten, die sich zu unabhängigen EnergieeffizienzExperten weiterqualifiziert haben, um etwas zu bewegen und zu Energieeffizienz und Klimaschutz beizutragen!

Fotos: Brigitte List-Gessler